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Buchempfehlungen der Redaktion Globalscout

Spannung


Robert Harris - MünchenRobert Harris
München

KEN. Robert Harris steht für mich nach einem Interview des Kulturmagazins »ttt – titel, thesen, temperamente« für vorbildliche Schreibdisziplin: drei Monate lang jeden Tag 1.000 Wörter – und das nächste Buch ist fertig. So bleibt genügend Zeit für umfangreiche Recherchen zum jeweiligen Thema. Bei »München« geht es um eine Verhandlung, die den Zweiten Weltkrieg leider nur verschob.

 

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Sabri Louatah - Die Wilden. Eine französische HochzeitSabri Louatah
Die Wilden - Eine französische Hochzeit

KEN. Die Familie Nerrouche möchte in Paris eine grandiose Hochzeit feiern, ganz so wie es ihre algerischen Wurzeln nahelegen. Zeitgleich ist Präsidentschaftswahlkampf. Bald nachdem es auf der »Französischen Hochzeit« zu brutalen Schlägereien kommt, wird der minderjährige Abdelkrim (Krim) zum Attentäter auf den ersten algerischen Präsidenten der Großen Nation.

 

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Jean-François Parot - Commissaire Le Floch und das Geheimnis der WeißmäntelJean-François Parot
Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

KEN. Für Jean-François Parot (* 1946) sind viele Weltmodelle möglich. Er war Militär und Diplomat, studierte an der Sorbonne Geschichte, Ägyptologie und Ethnologie. Sein junger »Commissaire Nicolas Le Floch« ist ein idealer Botschafter für das Paris zur Zeit Ludwig XV. und für mich die französische Antwort auf Sherlock Holmes.

 

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»Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel« - Paris ist eine verruchte Stadt und die Folter bei der »peinlichen Befragung« eine akzeptierte Art des Verhörs durch die Polizei. Die Guillotine muss erst noch erfunden werden, zumal Charles-Henri Sanson (1739 – 1806) eine humanere Tötungsart sucht als die, die der »Monsieur de Paris« bei 2918 Enthauptungen innerhalb von knapp 50 Jahren durchführte. Der Henkersmeister punktet mit seinen Erfahrungen auch als Gutachter an der Seite von Nicolas Le Floch, dem Ermittler in der Rue des Blancs-Manteaux.

Korruption und Bagatelle? – Da steckt mehr dahinter

Nicolas Le Floch wurde von seinem Patenonkel Marquis Louis de Ranreuil nach Paris geschickt. Fast vermutet der scharfsinnige junge Mann, dass damit auch eine tiefergehende Beziehung zur Tochter des Marquis unterbunden werden soll. Schließlich ist Nicolas lediglich ein Findelkind offiziell unklarer Herkunft und wäre damit eine Partie weit unter dem Stand des alten Adels.

In Paris wird er schon bald die rechte Hand des Polizeipräfekten Gabriel de Sartine. Den gab es als historische Persönlichkeit wirklich. Nicolas Le Flochs erster Auftrag lautet, das Verschwinden des Polizeikommissars Guillaume Lardin zu untersuchen und hochbrisante Dokumente wiederzufinden, von denen die Sicherheit des gesamten Landes abhängt.

Jean-François Parot führt uns in die Folterkammern und zu den Leichenschauen des 18. Jahrhunderts, er lässt uns den Übermut in den Bordellen miterleben, den Karneval, die Korruption und den Stand der medizinischen Wissenschaften. Wir nehmen an Gesprächen über die Literatur teil und erfahren ganz nebenbei einiges über die Kochkünste von damals.

Selbstverständlich bleiben uns auch die Armut, der Dreck und Unrat der Großstadt Paris nicht erspart, die Kaltblütigkeit, mit der beispielsweise ein ehemaliger Metzger und ein Kriegsversehrter Menschen ermorden, die Leichen zerlegen und entsorgen. Der junge Commissaire Le Floch bewegt sich zwischen Glücksspiel und Bordell, zwischen dem Prunk von Versailles und den grausigen Kellerräumen, der Basse-Geôle im Gefängnis Grand Châtelet.

Je mehr er sich der Lösung seines Falls nähert, um so gefährlicher wird sein jugendlicher Übermut und um so wichtiger die Verschlagenheit eines erfahrenen Ermittlers, die er sich erst noch aneignen muss. Oft genug wird er selbst Opfer von gedungenen Schurken, die ihm ans Leben wollen, um ihn anschließend den Ratten zu überlassen.

Jean-François Parot erzählt seine Geschichte auf 480 Seiten – einschließlich des Lexikons zu historischen Begriffen und Personen, die er in »Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel« wieder auferstehen lässt. Sein Krimi ist ein großartiger Reiseführer durch das Paris vor 250 Jahren und die Übersetzung von Michael von Killisch-Horn dieser damaligen Zeit gemäß.

Die gesellschaftliche Stellung einer Person war umso höher, je näher sie der Sprache am Hof des Königs kam. Diese Qualität finden wir daher auch in den Dialogen in der Rue des Blanc-Manteaux wieder. Doch selbst wenn heute sprachlich schnellere Schnitte üblich sind, habe ich mich gerne auf die Kunst Jean-François Parots und seines Übersetzers eingelassen. Spannend ist »Commissaire Le Floch« auch so schon genug, und auf den nächsten Band freue ich mich schon jetzt.

Jean-François Parot - Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel



Horst Eckert - WolfsspinneHorst Eckert
Wolfsspinne

KEN. Horst Eckert hat mit »Wolfsspinne« ein böses Paket aufgemacht: rechtsextremer Terror, Seilschaften mit Wurzeln im Osten Deutschlands und Zweigen der Staatssicherheit der DDR, die weit über den einstigen Eisernen Vorhang reichen. Hinzu kommt Bandenkriminalität von heute und dass Hauptkommissar Vincent Veih mit seiner eigenen Biografie in die Ereignisse verstrickt ist.

 

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Joe Hill - FiremanJoe Hill
Fireman

KEN. Joe Hill bedankt sich im Abspann unter anderem bei seinem Psychotherapeuten für die Betreuung während der vier Jahre Schreibzeit an diesem Buch. Den hat er wohl gebraucht. Seine Begabung als Autor hat er dagegen von seinem Vater geerbt: Stephen King. Von dem habe er heftig geklaut, sagt Joe Hill. Ein bisschen merkt man es »Fireman« an.

 

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Kati Hiekkapelto – SchattenschlafKati Hiekkapelto
Schattenschlaf

KEN. Kati Hiekkapelto bringt ihren Lesern in »Schattenschlaf« die Lebensgeschichte der Anna Fekete ein großes Stück näher. Der Aufenthalt der finnischen Kommissarin in Serbien beginnt mit einem Handtaschenraub und einem Mord. Statt den Sommerurlaub bei ihrer Herkunftsfamilie zu genießen, führt ihre Suche nach den Tätern in korrupte Strukturen mit einer langen Geschichte.

 

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John Grisham – BestechungJohn Grisham
Bestechung

KEN. Korrupte Richter sind vermutlich der schlimmste Angriff auf das Vertrauen der Bürger in einer freien Gesellschaft. John Grisham beschreibt in »Bestechung« einen brisanten Fall, den wir nach den aktuellen Entwicklungen in den USA immer mehr für wahrscheinlich halten und auch bei uns fürchten sollten.

 

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Matthew Quirk - Die Direktive Matthew Quirk
Die Direktive

KEN. Matthew Quirk, vor seiner Zeit als Journalist Student in Harvard, hat es geschafft: Mit »Die Direktive« gelang ihm ein Thriller, den ich nicht mehr beiseitelegen mochte. Es passiert so viel darin, dass im nächsten Moment vielleicht sogar das Buch selbst hätte verschwunden sein können.

 

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Oliver Harris – London Stalker Oliver Harris
London Stalker

KEN. Oliver Harris gehört zu den Autoren plus/minus 40 aus Groß-Brexit, die ich richtig gerne lese. Dabei hat meine Firewall böse angeschlagen, als ich mehr über ihn googlen wollte. Ein bisschen weniger Anbindung an das richtige Leben hätte mir bei »London Stalker« noch besser gefallen. Andererseits passt genau das zum Grenzwertigen der Figuren von Oliver Harris.

 

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Felicitas Gruber - Zapfig.Felicitas Gruber
Zapfig

KEN. Neben Lederhosen, Dirndl, den FCB und den Alpen vor der Stadt steht München für Braukunst und die anständige Maß Bier. Im vierten Fall der Rechtmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth erfahren wir, dass zu den Bierkrügen auch so etwas wie Bierkriege hinzukommen. Mit verdächtig artgerecht entsorgten Opfern im Gärkessel.

 

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Der Werte-Manager
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