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Florian Langenscheidt - Langenscheidts Handbuch zum GlückFlorian Langenscheidt
Langenscheidts Handbuch zum Glück

KEN. Glück ist ... ja, was ist Glück eigentlich? Die Glücksforschung spricht von »Lebenszufriedenheit«, was sich wohl auf das ganze Leben bezieht. Sigmund Freud nannte Glück eine »Frage von Sekunden«, und Florian Langenscheidt sagt mit Erasmus von Rotterdam: »Glücklich ist, wer das sein will, was er ist.« Auch das kann man ziemlich lange sein.

 
 

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»Das Handbuch zum Glück« oder die »Anleitung zum Glücklichsein« - das hat einen hohen Anspruch und etwas Endgültiges. Ultimativ geht bei Glück meiner Meinung nach jedoch nicht, eben weil jedes Leben anders ist und von unzähligen Bedingungen geprägt wird. Sein zu wollen, wer man ist, fällt leichter mit der entsprechenden, unterstützenden Umgebung. Vielleicht muss man dazu nicht einmal aus einer Wörterbuch-Dynastie stammen, wie Florian Langenscheidt.

Das große Buch über das Glück in all seinen Facetten

Ich zweifle, ob die Menschen in Bangladesch sein wollen, was sie sind. Im ärmsten Land der Welt leben trotzdem die glücklichsten Menschen. Vielleicht machen sie sich weniger Gedanken, dass es auf der anderen Seite des Zaunes grüneres Gras gibt. Andererseits gibt es auf der grüneren Seite wohlhabende, erfolgreiche Menschen, die auf eine selbstmörderische Weise unglücklich sind. Also auch nicht das, wofür das Leben eigentlich gemacht wurde.

Das alles ist Florian Langenscheidt bekannt. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Frage nach dem Glück und platziert sich auch mit seinem neuen Buch wieder als Experte für das Thema seines Lebens. Es ist, als müsse er sein eigenes Glück ständig hinterfragen. In »Langenscheidts Handbuch zum Glück« tut er das auf 24 Spaziergängen, lässt Stars, Unternehmer, Leistungs- und Extremsportler zu Wort kommen und Menschen, die sich nach schweren Unfällen und Schicksalsschlägen in der Familie wieder aufrappelten.

Jeder weiß, wie Glück sich anfühlt, entweder weil er gerade glücklich ist oder weil er weiß, was er an Glück gerade vermisst. Glück ist vor allem eins, und das bleibt auch nach dem neuen Langenscheidt klar: Glück ist anders, und Glück ist nicht andauernd. Das liegt daran, dass selbst bei einem ziemlichem Wohlstand und einem behüteten Leben irgendwann die Gewohnheit zuschlägt und damit das Glück verschwindet.

Bill und Melinda Gates haben persönlich mehr Geld, als sie jemals für sich ausgeben könnten. Gesundheitskampagnen in den ärmsten Ländern zu ermöglichen und damit Leben zu retten, macht sie möglicherweise glücklicher als der ganze unglaubliche Erfolg mit Microsoft. Wer sich über gar nichts mehr Gedanken machen muss und nur noch zu seinen Gewohnheiten verdammt ist, kann das mit »Zufriedenheit« oder »Bequemlichkeit« beschönigen. Glück ist anders.

Glück hat, so lese ich gerade in der Apotheken Umschau, zumindest für die Deutschen diese Quellen: Partnerschaft, Kinder und Freunde vor beruflichem Erfolg, Wohneigentum, finanzieller Unabhängigkeit und Geld. Weit hinten liegen Religion und Glaube. Glück scheint also irgendetwas mit Menschen und dem Bewusstsein zu tun zu haben, dazu zu gehören und wahrgenommen zu werden.

Andererseits kann man auch nach Florian Langenscheidt bei einem Spaziergang oder bei der kreativen Gestaltung glücklich sein. Das sind Verbindungen zu etwas Schöpferischem. Selbst Religion kommt von »wieder verbinden« (mit Gott).

Ganz wohlgefühlt habe ich mich bei »Langenscheidts Handbuch zum Glück« insgesamt nicht. Und auch das ist lehrreich. Langenscheidt kümmert sich um Kinder bei »Children for a Better World«. Was er tut, macht auch er aufgrund der Möglichkeiten als Spross einer Verlegerfamilie, die schon erfolgreich war, als er selbst noch keine Rolle spielte. Er hat deshalb das Glück, dass er es sich sogar leisten kann, sich aus dieser Art des aktiven Broterwerbs weitgehend herauszuhalten. Glück ist auch wie ihn anders und etwas, das ihm nicht einfach zufällt. Nach seiner Scheidung heiratete er wieder und hat jetzt fünf Kinder. Das Glück der ersten Ehe war zu wenig.

Mein Fazit ist, dass jeder nur im Rahmen seiner jeweils eigenen Möglichkeiten glücklich sein kann. Glück ist jederzeit möglich, aber nicht das ganze Leben lang. Glück braucht den Unterschied und wird als Dauerzustand langweilig. Glück ist finanziell unabhängig und kann einem jederzeit passieren. Glück ist, wenn es da ist, aber Glück ist auch da, wenn es nicht da ist: Fragen Sie sich, woran Sie erkennen würden, dass Sie in diesem Augenblick glücklich sind, auch wenn es dazu gerade keinen äußeren Anlass zu geben scheint. Aber angenommen es wäre so. Dann haben sie Glück sofort.

»Langenscheidts Handbuch zum Glück« gibt Ihnen zahlreiche Impulse für Kriterien, an denen Sie erkennen können, dass Sie möglicherweise schon jetzt öfter glücklich sind, als Sie gedacht haben. Wenn das nicht reicht, lesen Sie Langenscheidts »1000 Glücksmomente«. Die gibt es nämlich außerdem.


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