Gut, wenn man als Mitfahrer keine Allergie gegen Hunde - »Ach, wie süß!« - hat. Trotzdem kann das Wochenende hinüber sein, wenn der Gastgeber am Zielort darunter leidet. Pech hat der Fahrer, wenn eine inkontinente Mitreisende »es« gehen lässt. Oder die notorisch späte Mitfahrerin, die gerade noch erlebt, wie ihr Fahrer sie verdattert einfach stehen lässt und davonbraust.
Die unglaublichsten Mitfahrgeschichten
Mitfahrer - aktiv oder passiv - sind eine ganz eigene Gemeinde. Tramper wissen nie wirklich, wann sie ankommen und »nehmen« dabei vor allem. Mitfahrer können dagegen meistens planen. Dafür beteiligen sie an den Kosten, manchmal sogar an denen für den Strafzettel.
Bei jeder Art des Reisens gibt es etwas zu erzählen, auch bei dieser hier. Petra Brumshagen und Nina Petersmann sind Mitfahrerinnen und haben aufmerksam hingeschaut. Es gab viel zu notieren, und das eher Lustige davon schenken sie dem Rest der Welt in »Hinsetzen, anschnallen, Klappe halten!«
Dieses Buch über die neuen Nomaden ist auch eine Beruhigung für Eltern, deren Kinder übers Wochenende durch die Republik ziehen: Jeder weiß einigermaßen, mit wem er es zu tun hat, wenn er seine Verabredung zu einer Fahrt trifft. Meistens ist die Versicherung mit drin, und oft treffen sich die Mitreisenden sogar wieder. Was gut ist - oder auch nicht. Alles wie im richtigen Leben.
»Die unglaublichsten Mitfahrgeschichten« sind eine Einladung, auf diese Weise zeitgemäß zu reisen, Belastungen zu teilen und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun.







