Die Beiträge mit »KEN« als Kürzel vorneweg stammen von Peter Kensok, buecher-blog.net, Stuttgart. Die Namen der Gastautoren sind unter deren Besprechungen voll ausgeschrieben.

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Flugangst adé ...

Angst vorm Fliegen - viele Menschen freuen sich nur bedingt auf den Urlaub: Der Anfang ist das Schlimmste, das Ende sowieso. Dabei liegt die Ursache hinter der Flugangst häufig in Themen, die mit dem Fliegen gar nichts zu tun haben ... mehr


Rolling Stones

Keith Richards

Bei den Rolling Stones erschuf Keith Richards die Songs, die die Welt veränderten. Sein Leben ist purer Rock 'n' Roll. Jetzt endlich erzählt er in seiner (Auto-) Biographie "Life" die atemberaubende Geschichte seines Lebens. Und er tut dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die bis heute sein Markenzeichen geblieben ist. - Hier geht es weiter.

Start Ratgeber 2012 Klaus Heilmann - Die Risikolüge

Klaus Heilmann - Das Risikolüge

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Klaus Heilmann - Die Risikolüge.

KEN. Klaus Heilmann (* 1937 ) ist eigentlich ein Ermutiger. So jedenfalls habe ich ihn 2010 in »Das Risikobarometer« erlebt. Er beschrieb, wovor man sich statistisch gesehen nicht wirklich fürchten muss. In »Die Risikolüge« appelliert er ziemlich verärgert: »Fangen wir an ... nicht alles zu glauben, was man uns glauben machen will!«

Risikoforscher Heilmann beginnt sein neues Buch mit einer Reihe menschengemachter Katastrophen: Seveso, Bhopal, die verunglückte Challenger der NASA, Tschernobyl, Exxon Valdez, und er landet schließlich bei Fukushima. Wissenschaft, Industrie und Politik, so sagt er, täuschen die Öffentlichkeit über das wahre Risiko von Großtechnologien. Der höhere Wert scheint ihnen Profit, Profit und noch einmal Profit zu sein. Darin erschöpfen sich im Wesentlichen die Motive, die Heilmann zu analysieren versucht.

Warum wir nicht alles glauben dürfen

Denn dass sich die Entscheider riskanter Technologieprojekte aus der Verantwortung für Mensch und Umwelt stehlen, ist nicht wirklich neu. Dafür sind die Folgen vieler Katastrophen zu groß; sie scheinen das einzig Nachhaltige der Großtechnologien zu sein. Es wird also kaum etwas daraus für verbesserte Sicherheitseinrichtungen und Vorsichtsmaßnahmen gelernt. Außer, dass der Bevölkerung immer gekonnter PR-Sand in die Augen gestreut wird: Mexikos Strände sind nach der Katastrophe auf der Bohrinsel wieder schick. Im Meer dagegen werden die Folgen noch in Jahrzehnten spürbar sein.

Klaus Heilmann fordert: »Schluss mit Verschweigen, vertuschen, beschönigen! Wenn wir Wohlstand und Fortschritt bei uns aufrechterhalten und an andere weitergeben wollen, dann dürfen wir als eine Nation mit technologischer Hochkultur nicht nur an technische und wirtschaftliche Verbesserungen denken, dann müssen wir auch die gesellschaftlichen Voraussetzungen hierfür schaffen.«

Starke Worte für einen Mitsiebziger, der auch in seinem neuen Buch genau hinschaut und meiner Meinung nach wieder verdient, gehört zu werden.



 


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