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Simon Spence - Depeche Mode Simon Spence
Depeche Mode

KEN. Ich gestehe, dass ich mich vermutlich über 30 Jahre das eine oder andere Mal bei dieser Welt-Band freigetanzt habe. Das geht auch noch nach vier Halben. Vielleicht hatte ich deshalb immer den Eindruck: »Die sind so ja so was von brav ...!« Simon Spences ziemlich akribisches historisches und musikwissenschaftliches Werk bestätigt das auch noch.

 
 

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Knapp 150 von etwa 370 Seiten erfährt man eine Menge über Basildon, die englische Kunststadt, die nahezu ohne historisch gewachsene Ecken und Kanten auskommt und nach dem Krieg als alternative Arbeiterstadt aus dem Boden gestampft wurde. Hier wuchsen die frühen Mitglieder von Depeche Mode auf.

Dreißig Jahre Depeche Mode – »Just can't get enough«

Depeche Mode sind heute Dave Gahan, Martin Gore, Andrew Fletcher. Vince Clarke (1980-1981) gehörte noch ein zu den Gründern, Alan Wilder war von 1983 bis 1995 dabei - auch das immerhin ein gutes Dutzend Jahre Musikgeschichte. Im November 1981 erschien die Single »Dreaming of me« von Depeche Mode. 30 Jahre und zwölf Alben später gehört Depeche Mode zu den erfolgreichsten Bands überhaupt.

Mit über 100 Millionen verkaufter Alben und zahlreichen Nr. 1 - Hits prägten die Briten das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Na ja, beinahe. Denn gerade bei den Briten fanden die Basildoner nur einen begrenzten Zuspruch, und zwischendurch produzierten sie sogar in Deutschland. Depeche Mode spielte vor 60.000 Menschen im Rose Bowl Stadion (Pasadena im Los Angeles County) und brachte Millionen Fans mit eher mehr als weniger süffigen Kompositionen zum Tanzen. People sind eben People, und wenn es nicht zu kompliziert ist, tanzt das Tanzbein fast ganz von allein.

Simon Spence schreibt sehr gründlich. Wie ein Wissenschaftler, der es darauf anlegt, auch noch den Namen des Pfarrers herauszufinden, der Fletcher & Co konfirmiert hat. Gründlich geht auf Kosten der Atmosphäre, die rund um Depeche Mode anscheinend ziemlich einwandfrei war. Klar kamen hier und da neue Mitglieder dazu. Am Ende wirkt Spences Geschichte von Depeche Mode trotzdem »nur« wie die Fortsetzung des Konfirmandenunterrichts in Basildon, Essex, ca. 40 Kilometer östlich von London.

Nach der Biographie »Depeche Mode - Just can't get enough« können alle Fan seit den Gründerjahren der Band, auch wenn sie inzwischen Großeltern sein sollten, ihre Kinder und Enkel weiterhin guten Gewissens in ein Depeche Mode-Konzert lassen. Depeche Mode ist 30 Jahre dabei und damit war es Zeit für eine Biographie. Die Jungs sind ansonsten harmlos: Sie wollten immer nur spielen. Und das tun sie auch heute noch.


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